Pfalzliga wC1-Jugend setzt sich auf Platz 5 fest

Karlheinz Wendel

Starke Teamleistung beim 28:20(16:12) Sieg über SV Bornheim

Obwohl die Power-Mädels ersatzgeschwächt in die Partie gegen den SV Bornheim gehen mussten, zeigten sie beim 28:20 (16:12)-Sieg eine starke Leistung. Nachdem zwei Wochen zuvor die Partie gegen die TS Rodalben aufgrund zahlreicher verletzungsbedingter Ausfälle man in Unterzahl antreten musste, konnten gegen Bornheim zumindest Isabell und Marietta wieder mitspielen. Mit Marlis und Lea fehlten jedoch weiterhin zwei wesentliche Stützen der Mannschaft.

Die Power-Mädels fanden gut in die Partie und nach zehn Minuten stand es 8:5 für den TV Edigheim. Die Defensive machte einen guten Job und zudem erwischte Torhüterin Michelle einen Sahnetag und konnte zahlreiche Bornheimer Chancen mit tollen Paraden vereiteln. Im Angriff wussten die Power-Mädels mit einer gesunden Mischung aus individueller Stärke sowie effektivem Laufspiel zu überzeugen. Spielmacherin  Laura führte klug Regie, präsentierte sich torgefährlich und setzte immer wieder ihre Mitspielerinnen geschickt in Szene. Eine bärenstarke Partie lieferte auch Marietta, die auf der ungeliebten Rückraummitte Marlis vertreten musste. Im Eins gegen Eins Verhalten war sie kaum zu bremsen und trug mit Ihren Toren maßgeblich zum Erfolg der Mannschaft bei. Über 10:6 erspielten sich die Power-Mädels bis zur Pause eine 16:12-Führung.

Diese baute der TV Edigheim unmittelbar nach dem Wiederanpfiff bis auf 20:14 aus – die Vorentscheidung war gefallen. So hatten die Power-Mädels Gelegenheit im weiteren Spielverlauf einige personelle Varianten auszuprobieren. Dabei zeigte unter anderen D-Jugend Spielerinnen Soraya, Phebe und der Neuzugang Rojin, dass sie über großes Potenzial verfügen. Da nun auch die Gäste dem einen oder anderen Leistungsträger eine Pause gönnten, konnte Edigheim seine Führung kontinuierlich bis auf 28:20 ausbauen.

Fazit des Trainers:

„Ein kleiner Schritt, aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Die Mädels haben ihren Kampfgeist wieder entdeckt und jede einzelne Spielerin lies eine deutliche Steigerung gegenüber der Vorwoche erkennen. Nun heißt es für die Mannschaft weiter hart zu arbeiten und vor allem an den konditionellen und technischen Defiziten zu feilen, damit bis zum nächsten Auswärtsspiel in 3 Wochen die Konzentration auch mal für 50 Minuten reicht und man nicht nur in den ersten 10 Minuten beweist, zu was für handballerischen Leistungen man in der Lage ist.

Wenn die Mädels sich weiter auf ihre Stärken besinnen und verinnerlichen das unsere größte Stärke unser Ausgeglichenheit und unser Teamgeist sind, wo jeder für den anderen kämpft, werden aus den kleinen Schritten sicher bald wieder große werden.“

20.03.18